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Behördliches & Meldewesen
20Abmeldung einer Wohnung (Wohnsitzabmeldung)
Die Wohnsitzabmeldung ist die gesetzlich vorgeschriebene Abmeldung bei der Meldebehörde, wenn Sie aus einer Wohnung in Deutschland ausziehen und keine neue Wohnung im Inland beziehen. Die Abmeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug erfolgen. Bei einem Umzug innerhalb Deutschlands ist keine Abmeldung nötig, da die Anmeldung am neuen Wohnort die alte automatisch ersetzt.
Anmeldung einer Wohnung (Wohnsitzanmeldung)
Die Wohnsitzanmeldung ist die gesetzlich vorgeschriebene Anmeldung bei der Meldebehörde (Bürgeramt) nach einem Einzug in eine neue Wohnung. Sie muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug erfolgen und ist die Grundlage für zahlreiche behördliche Vorgänge wie Personalausweis, Lohnsteuer und Wahlbenachrichtigung.
Antrag auf Apostille
Die Apostille ist eine vereinfachte Form der Beglaubigung öffentlicher Urkunden für den internationalen Gebrauch. Sie bestätigt die Echtheit der Unterschrift und des Siegels auf deutschen Dokumenten für Vertragsstaaten des Haager Übereinkommens.
Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis
Der Antrag auf Aufenthaltserlaubnis ermöglicht Drittstaatsangehörigen den legalen Aufenthalt in Deutschland zu verschiedenen Zwecken wie Arbeit, Studium, Familiennachzug oder humanitäre Gründe.
Antrag auf Endbeglaubigung
Die Endbeglaubigung (auch Überbeglaubigung) bestätigt die Echtheit einer deutschen öffentlichen Urkunde für den internationalen Rechtsverkehr. Sie wird benötigt, wenn eine Apostille nicht ausreicht oder das Zielland nicht dem Haager Übereinkommen angehört.
Antrag auf Blaue Karte EU
Die Blaue Karte EU ist ein Aufenthaltstitel für hochqualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten, die in Deutschland arbeiten möchten. Sie bietet erleichterten Zugang zum Arbeitsmarkt und beschleunigte Wege zur Niederlassungserlaubnis.
Antrag auf Duldung (Aussetzung der Abschiebung)
Antrag auf Erteilung einer Duldung (Aussetzung der Abschiebung) bei der Ausländerbehörde. Eine Duldung wird erteilt, wenn die Abschiebung aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen vorübergehend nicht möglich ist.
Antrag auf Einbürgerung
Antrag auf Einbürgerung in die Bundesrepublik Deutschland. Ausländische Staatsangehörige können nach Erfüllung der Voraussetzungen die deutsche Staatsbürgerschaft erwerben. Seit der Reform 2024 ist Mehrstaatigkeit generell erlaubt.
Antrag auf Familiennachzug (Nationales Visum)
Antrag auf Erteilung eines nationalen Visums zum Familiennachzug bei der deutschen Auslandsvertretung. Ehepartner und minderjährige Kinder von in Deutschland lebenden Personen können ein Visum zur Familienzusammenführung beantragen.
Antrag auf Zulassung zur Fischerprüfung
Der Antrag auf Zulassung zur Fischerprüfung ist Voraussetzung für den Erhalt des Fischereischeins. Die Fischerprüfung umfasst Wissen über Fischkunde, Gewässerökologie, Fanggeräte und rechtliche Grundlagen.
Antrag auf Erteilung eines Führungszeugnisses
Das Führungszeugnis (auch polizeiliches Führungszeugnis) ist ein Auszug aus dem Bundeszentralregister und gibt Auskunft über vorhandene oder nicht vorhandene Vorstrafen einer Person. Es wird häufig von Arbeitgebern, Vermietern oder Behörden verlangt. Das Bundesjustizamt unterscheidet zwischen dem Führungszeugnis für private Zwecke (Belegart N), dem erweiterten Führungszeugnis (Belegart NE, für Tätigkeiten mit Kindern/Jugendlichen) und dem behördlichen Führungszeugnis (Belegart O/OE).
Antrag auf Melderegisterauskunft
Antrag auf einfache Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt. Jede Person kann Auskunft über den aktuellen Wohnsitz einer anderen Person erhalten, sofern ein berechtigtes Interesse vorliegt.
Antrag auf Namensänderung
Antrag auf öffentlich-rechtliche Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz (NamÄndG). Vorname oder Familienname können geändert werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Familienrechtliche Namensänderungen (bei Heirat, Scheidung) erfolgen über das Standesamt.
Antrag auf Niederlassungserlaubnis
Antrag auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis bei der Ausländerbehörde. Die Niederlassungserlaubnis ist ein unbefristeter Aufenthaltstitel, der nach in der Regel 5 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt mit Aufenthaltserlaubnis erteilt werden kann.
Antrag auf Ausstellung eines Personalausweises
Der Antrag auf Personalausweis wird benötigt, um einen deutschen Personalausweis erstmalig zu beantragen, zu verlängern oder bei Verlust neu ausstellen zu lassen. Der Personalausweis dient als amtlicher Lichtbildausweis und Reisedokument innerhalb der EU.
Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses
Der Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses wird benötigt, um einen deutschen Reisepass erstmalig zu beantragen, zu verlängern oder bei Verlust neu ausstellen zu lassen. Der Reisepass ist das wichtigste Reisedokument für Auslandsreisen.
Antrag auf Befreiung vom Rundfunkbeitrag
Der Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht oder Ermäßigung des Rundfunkbeitrags ist das Formular des ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice. Der Rundfunkbeitrag beträgt 18,36 Euro pro Monat und Wohnung (Stand 2024). Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine vollständige Befreiung oder eine Ermäßigung auf ein Drittel (6,12 Euro) beantragt werden.
Antrag auf Feststellung einer Behinderung (NRW)
Der Antrag auf Feststellung einer Behinderung nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX) dient dazu, den Grad der Behinderung (GdB) und besondere Merkzeichen amtlich feststellen zu lassen. Bei einem GdB von mindestens 50 erhält man einen Schwerbehindertenausweis, der zahlreiche Nachteilsausgleiche ermöglicht. Dieses Formular gilt für Nordrhein-Westfalen; andere Bundesländer verwenden eigene Formulare.
Antrag auf Erteilung eines Schengen-Visums / Nationalen Visums
Der Visumantrag ist das offizielle Formular für die Beantragung eines Schengen-Visums (Kurzaufenthalt bis 90 Tage) oder eines nationalen Visums (Langzeitaufenthalt) für Deutschland. Er wird bei der deutschen Auslandsvertretung im Herkunftsland eingereicht.
Antrag auf Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis
Der Antrag auf Waffenbesitzkarte berechtigt zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen und Munition. Die Erlaubnis wird von der zuständigen Waffenbehörde erteilt und setzt verschiedene Voraussetzungen voraus.
Bildung & Familie
12BAföG Formblatt 1 (Antrag auf Ausbildungsförderung)
Das BAföG Formblatt 1 ist der Hauptantrag auf Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Es ist das zentrale Formular für Studierende und Schüler, die staatliche Unterstützung zur Finanzierung ihrer Ausbildung beantragen möchten. Der Antrag umfasst persönliche Daten, Angaben zur Ausbildung und zur finanziellen Situation.
BAföG Formblatt 2 (Bescheinigung der Ausbildungsstätte)
BAföG Formblatt 2 ist die Bescheinigung der Ausbildungsstätte. Die Hochschule oder Schule bestätigt darauf die Immatrikulation, die Regelstudienzeit, das aktuelle Semester und ob der Studiengang förderungsfähig ist. Das Formblatt wird bei jedem Weiterförderungsantrag benötigt.
BAföG Formblatt 3 (Einkommenserklärung)
Das BAföG Formblatt 3 ist die Einkommenserklärung der Eltern und des Ehegatten bzw. Lebenspartners des Antragstellers. Es ist ein Pflichtformular zum BAföG-Antrag und dient dazu, das Einkommen der Unterhaltspflichtigen festzustellen, auf dessen Grundlage die Höhe der BAföG-Förderung berechnet wird.
BAföG Formblatt 4 (Kinder des Auszubildenden)
BAföG Formblatt 4 erfasst Angaben zu Kindern des Auszubildenden, die bei der Berechnung der Förderungshöhe berücksichtigt werden. Kinder erhöhen den Freibetrag und können zu einem Kinderbetreuungszuschlag führen. Das Formblatt ist nur erforderlich, wenn der Auszubildende eigene Kinder hat.
BAföG Formblatt 5 (Leistungsbescheinigung)
BAföG Formblatt 5 ist die Leistungsbescheinigung, die ab dem 5. Fachsemester vorgelegt werden muss. Die Hochschule bestätigt darauf, dass der Studierende die bei geordnetem Verlauf üblichen Leistungen erbracht hat. Alternativ kann seit 2022 auch ein ECTS-Nachweis von 120 Punkten nach 4 Semestern vorgelegt werden.
BAföG Formblatt 6 (Ausbildung im Ausland)
BAföG Formblatt 6 ist der Zusatzantrag für Ausbildung im Ausland. Wer ein Auslandssemester, Auslandsstudium oder Auslandspraktikum absolviert, kann zusätzliche Leistungen beantragen: Reisekosten, Auslandszuschläge und ggf. Studiengebühren. Der Antrag sollte mindestens 6 Monate vor Ausreise gestellt werden.
BAföG Formblatt 7 (Aktualisierungsantrag)
BAföG Formblatt 7 ist der Aktualisierungsantrag. Er wird verwendet, wenn das aktuelle Einkommen der Eltern oder des Ehepartners wesentlich niedriger ist als im vorletzten Kalenderjahr (Bemessungszeitraum). Typische Gründe: Arbeitslosigkeit, Ruhestand, Kurzarbeit oder Scheidung. Durch die Aktualisierung kann ein höherer BAföG-Satz bewilligt werden.
BAföG Formblatt 8 (Vorausleistungsantrag)
BAföG Formblatt 8 ist der Antrag auf Vorausleistung. Er greift, wenn Eltern oder ein Elternteil den Unterhalt verweigern oder das Einkommen nicht nachweisen. Das BAföG-Amt zahlt dann den vollen Förderungsbetrag vor und fordert den Betrag direkt von den Eltern zurück. So wird sichergestellt, dass die Ausbildung nicht an fehlender Elternkooperation scheitert.
Antrag auf Bildungsgutschein (Agentur für Arbeit)
Kurzfragebogen der Agentur für Arbeit zur Beantragung eines Bildungsgutscheins. Der Bildungsgutschein fördert berufliche Weiterbildungen, um die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu verbessern oder eine drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden.
Elterngeld (Antrag auf Elterngeld)
Der Elterngeldantrag ist das Formular zur Beantragung von Elterngeld nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Elterngeld ersetzt einen Teil des wegfallenden Einkommens, wenn Eltern nach der Geburt ihres Kindes die berufliche Tätigkeit unterbrechen oder einschränken, um sich der Kinderbetreuung zu widmen.
Kindergeld KG 1 (Antrag auf Kindergeld)
Der Kindergeldantrag (KG 1) ist das amtliche Formular zur Beantragung von Kindergeld bei der Familienkasse. Kindergeld ist eine staatliche Leistung zur Unterstützung von Familien und wird monatlich pro Kind ausgezahlt. Es beträgt 250 Euro pro Kind und Monat (Stand 2025) und wird in der Regel bis zum 18. Geburtstag gezahlt, bei Ausbildung oder Studium bis zum 25. Geburtstag.
Antrag auf Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG)
Formblatt A des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG). Das Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG) fördert berufliche Aufstiegsfortbildungen wie Meisterkurse, Techniker- oder Fachwirtausbildungen mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen.
Finanzen & Steuern
42Anlage Energiepreispauschale (EPP)
Die Anlage Energiepreispauschale dient zur Geltendmachung der Energiepreispauschale in der Einkommensteuererklärung. Sie wird benötigt, wenn die Pauschale nicht bereits über den Arbeitgeber ausgezahlt wurde.
Anlage Corona-Hilfen
Die Anlage Corona-Hilfen dient zur Erklärung von erhaltenen Corona-Wirtschaftshilfen in der Einkommensteuererklärung. Sie erfasst Soforthilfen, Überbrückungshilfen und andere Corona-bedingte staatliche Unterstützungsleistungen.
Anlage EÜR (Einnahmenüberschussrechnung)
Die Anlage EÜR (Einnahmenüberschussrechnung) ist das offizielle Formular für die vereinfachte Gewinnermittlung von Selbständigen, Freiberuflern und kleinen Gewerbetreibenden. Statt einer doppelten Buchführung (Bilanz) werden hier Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenübergestellt. Die EÜR kann von Unternehmen genutzt werden, die nicht zur Buchführung verpflichtet sind (Umsatz unter 800.000 Euro und Gewinn unter 80.000 Euro).
Anlage Energetische Maßnahmen (§ 35c EStG)
Die Anlage Energetische Maßnahmen (§ 35c EStG) ermöglicht eine Steuerermäßigung für energetische Sanierungsmaßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum. Absetzbar sind 20% der Aufwendungen (max. 40.000 Euro Steuerermäßigung) verteilt auf 3 Jahre. Förderfähig sind Wärmedämmung, Heizungstausch, Fensteraustausch, Lüftungsanlagen und Energieberatung.
Anlage AUS (Ausländische Einkünfte und Steuern)
Die Anlage AUS erfasst ausländische Einkünfte und im Ausland gezahlte Steuern zur Vermeidung der Doppelbesteuerung. Für jedes Land und jede Einkunftsart wird eine eigene Anlage AUS ausgefüllt. Die im Ausland gezahlte Steuer kann entweder angerechnet (häufiger) oder abgezogen werden. Maßgeblich sind die Regelungen der Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zwischen Deutschland und dem jeweiligen Land.
Anlage Außergewöhnliche Belastungen
Die Anlage Außergewöhnliche Belastungen erfasst zwangsläufig entstehende Aufwendungen, die über das Übliche hinausgehen und steuerlich abzugsfähig sind. Dazu gehören Krankheitskosten, Pflegekosten, Beerdigungskosten, Kosten bei Behinderung, Unterhalt an bedürftige Angehörige und Kosten durch Naturkatastrophen. Die Kosten sind absetzbar, soweit sie die zumutbare Eigenbelastung übersteigen.
Anlage AV (Altersvorsorgebeiträge / Riester)
Anlage AV zur Einkommensteuererklärung für Altersvorsorgebeiträge (Riester-Rente). Hier werden die geleisteten Beiträge zur zusätzlichen Altersvorsorge eingetragen, um den Sonderausgabenabzug oder die Altersvorsorgezulage geltend zu machen.
Anlage FW (Förderung des Wohneigentums)
Die Anlage FW erfasst die steuerliche Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums nach dem Eigenheimzulagengesetz. Obwohl die Eigenheimzulage für Neuanträge seit 2006 ausgelaufen ist, werden Altfälle noch über die volle Förderdauer von 8 Jahren abgewickelt. Die Anlage dient der Geltendmachung der Steuerbegünstigung für Wohneigentumsförderung nach § 10e/10f EStG.
Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb)
Die Anlage G erfasst Einkünfte aus Gewerbebetrieb in der Einkommensteuererklärung. Hier werden Gewinne aus gewerblicher Tätigkeit, Gewinne aus Beteiligungen an Personengesellschaften (KG, OHG, GbR) und die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer eingetragen. Die Anlage G ist das Gegenstück zur Anlage S (Selbständige) und wird von allen Gewerbetreibenden benötigt.
Anlage Kind (Angaben zu Kindern)
Die Anlage Kind ist eine Ergänzung zur Einkommensteuererklärung (ESt 1A) und muss für jedes Kind, für das ein steuerlicher Vorteil beansprucht wird, separat ausgefüllt werden. Sie erfasst Kinderfreibeträge, Betreuungskosten, Schulgeld, Ausbildungsfreibeträge und den Anspruch auf Kindergeld oder Kinderzuschlag. Das Finanzamt führt automatisch eine Günstigerprüfung zwischen Kindergeld und Kinderfreibetrag durch.
Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen
Die Anlage Haushaltsnahe Aufwendungen erfasst Kosten für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen, die direkt die Steuerschuld mindern (Steuerermäßigung nach § 35a EStG). Im Unterschied zu Werbungskosten oder Sonderausgaben wird hier ein Prozentsatz der Kosten direkt von der Steuer abgezogen, nicht nur vom zu versteuernden Einkommen.
Anlage KAP (Einkünfte aus Kapitalvermögen)
Die Anlage KAP erfasst Einkünfte aus Kapitalvermögen in der Einkommensteuererklärung. Dazu gehören Zinsen, Dividenden, Kursgewinne aus Wertpapierverkäufen und Erträge aus Investmentfonds. Seit 2009 werden diese Einkünfte grundsätzlich durch die Abgeltungsteuer (25 % + Soli) besteuert, die von der Bank einbehalten wird. Die Anlage KAP ist nur in bestimmten Fällen notwendig.
Anlage KAP-BET (Kapitalvermögen aus Beteiligungen)
Die Anlage KAP-BET ergänzt die Anlage KAP und dient zur Erklärung von Kapitalerträgen aus Beteiligungen an Personengesellschaften oder Gemeinschaften. Sie wird benötigt, wenn Einkünfte aus Kapitalvermögen im Rahmen einer gesonderten und einheitlichen Feststellung zugewiesen wurden.
Anlage KAP-INV (Investmenterträge)
Die Anlage KAP-INV dient zur Erklärung von Erträgen aus Investmentfonds in der Einkommensteuererklärung. Sie erfasst Vorabpauschalen, Ausschüttungen und Veräußerungsgewinne aus Investmentanteilen nach dem Investmentsteuergesetz.
Anlage L (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft)
Anlage L zur Einkommensteuererklärung für Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft. Landwirte, Forstwirte, Winzer und andere land- und forstwirtschaftliche Betriebe geben hier ihre Einkünfte und betrieblichen Angaben an.
Anlage Mobilitätsprämie
Die Anlage Mobilitätsprämie richtet sich an Fernpendler mit geringem Einkommen, die keine Einkommensteuer zahlen und deshalb von der Entfernungspauschale nicht profitieren. Ab dem 21. Entfernungskilometer können sie eine Mobilitätsprämie von 14% der erhöhten Pauschale (38 Cent/km) beantragen. Die Prämie wird direkt ausgezahlt.
Anlage N (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit)
Die Anlage N ist das zentrale Formular für Arbeitnehmer in der Einkommensteuererklärung. Hier werden Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Bruttoarbeitslohn), Werbungskosten wie Fahrtkosten zur Arbeit, Arbeitsmittel, Fortbildungen und doppelte Haushaltsführung erfasst. Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 Euro (2024) führen zu einer Steuererstattung.
Anlage N-AUS (Ausländische Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit)
Die Anlage N-AUS erfasst Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die im Ausland erzielt wurden. Sie dient der Ermittlung der in Deutschland steuerpflichtigen oder im Progressionsvorbehalt zu berücksichtigenden ausländischen Arbeitseinkünfte. Doppelbesteuerungsabkommen und Anrechnungsmethoden werden hier berücksichtigt.
Anlage N (Doppelte Haushaltsführung)
Die Anlage N zur doppelten Haushaltsführung erfasst die Kosten für einen beruflich bedingten Zweithaushalt am Arbeitsort. Absetzbar sind Unterkunftskosten bis 1.000 Euro/Monat, Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwand in den ersten 3 Monaten und Umzugskosten. Voraussetzung: Ein eigener Hausstand am Lebensmittelpunkt muss nachgewiesen werden.
Anlage R (Renten und andere Leistungen)
Die Anlage R erfasst Renten und andere Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, aus berufsständischen Versorgungswerken, aus privaten Rentenversicherungen und aus der betrieblichen Altersversorgung. Seit 2005 werden Renten nachgelagert besteuert: Der steuerpflichtige Anteil steigt jährlich und liegt 2024 bei 83 % für Neurentner. Die Anlage R ist für alle Rentner relevant, deren Einkünfte den Grundfreibetrag übersteigen.
Anlage S (Einkünfte aus selbständiger Arbeit)
Die Anlage S erfasst Einkünfte aus selbständiger Arbeit in der Einkommensteuererklärung. Sie wird von Freiberuflern wie Ärzten, Rechtsanwälten, Architekten, Ingenieuren, Journalisten, Künstlern und anderen in § 18 EStG genannten Berufen verwendet. Im Unterschied zur Anlage G (Gewerbe) unterliegen freiberufliche Einkünfte nicht der Gewerbesteuer.
Anlage SO (Sonstige Einkünfte)
Die Anlage SO erfasst sonstige Einkünfte nach § 22 EStG, die nicht in andere Anlagen gehören: private Veräußerungsgeschäfte (Kryptowährungen, Immobilien innerhalb der Spekulationsfrist), Unterhaltsleistungen des geschiedenen Ehepartners (Realsplitting), Abgeordnetenbezüge, wiederkehrende Bezüge und Leistungen aus Altersvorsorgeverträgen. Renten werden nicht hier, sondern in der Anlage R erfasst.
Anlage Sonderausgaben
Die Anlage Sonderausgaben erfasst Sonderausgaben, die nicht zu den Vorsorgeaufwendungen gehören: Kirchensteuer, Spenden und Mitgliedsbeiträge, Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehepartner (Realsplitting), Ausbildungskosten (Erstausbildung bis 6.000 Euro) und Schulgeld für Privatschulen. Diese Kosten mindern das zu versteuernde Einkommen.
Anlage Sonstiges (Sonstige Angaben und Anträge)
Anlage Sonstiges zur Einkommensteuererklärung für sonstige Angaben und Anträge. Hier werden unter anderem Steuerermäßigungen, Verlustvorträge, Spendenvortrag und weitere besondere Anträge eingetragen, die in keiner anderen Anlage vorgesehen sind.
Anlage U (Unterhaltsleistungen an geschiedenen Ehegatten)
Die Anlage U dient der steuerlichen Geltendmachung von Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehegatten (Realsplitting). Der Unterhaltszahler kann bis zu 13.805 Euro als Sonderausgaben absetzen. Voraussetzung: Der Empfänger muss der Anlage U zustimmen und versteuert die Zahlungen als sonstige Einkünfte.
Anlage Unterhalt (Unterhaltsleistungen an bedürftige Personen)
Die Anlage Unterhalt dient der steuerlichen Geltendmachung von Unterhaltsleistungen an bedürftige Personen als außergewöhnliche Belastung (§ 33a EStG). Der Höchstbetrag liegt bei 11.604 Euro (2024) und umfasst Unterhalt an Eltern, erwachsene Kinder, Partner in eheähnlicher Gemeinschaft oder andere bedürftige Angehörige.
Anlage V (Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung)
Die Anlage V erfasst Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen. Vermieter tragen hier Mieteinnahmen und Werbungskosten (Abschreibung, Zinsen, Instandhaltung, Hausverwaltung, Versicherungen) ein. Der Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten wird als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung versteuert. Verluste können mit anderen Einkünften verrechnet werden.
Anlage VL (Vermögenswirksame Leistungen)
Die Anlage VL dient zur Beantragung vermögenswirksamer Leistungen (VL) beim Arbeitgeber. VL sind eine Form der Vermögensbildung, bei der der Arbeitgeber monatlich einen Betrag in einen Sparvertrag des Arbeitnehmers einzahlt.
Anlage Vorsorgeaufwand (Versicherungsaufwendungen)
Die Anlage Vorsorgeaufwand erfasst Versicherungsbeiträge und Vorsorgeaufwendungen, die als Sonderausgaben steuerlich absetzbar sind. Dazu gehören Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, Altersvorsorge (Riester, Rürup, gesetzliche Rentenversicherung), Haftpflicht-, Unfall-, Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen. Die Basisabsicherung (Kranken- und Pflegeversicherung) ist vollständig absetzbar.
Anlage WA-ESt (Weitere Angaben zur Einkommensteuer)
Die Anlage WA-ESt (Weitere Angaben zur Einkommensteuer) wird für ergänzende Angaben verwendet, die in den Standardanlagen keinen Platz finden. Sie betrifft insbesondere Steuerpflichtige mit Auslandsbezug, beschränkte Steuerpflicht, und Sonderfälle wie die Beantragung der unbeschränkten Steuerpflicht nach § 1 Abs. 3 EStG.
Antrag auf Erlass von Steuern
Der Antrag auf Erlass von Steuern ermöglicht es Steuerpflichtigen in wirtschaftlicher Notlage, eine teilweise oder vollständige Befreiung von Steuerschulden zu beantragen. Ein Erlass kommt nur in besonderen Härtefällen in Betracht.
ESt 1A Mantelbogen (Einkommensteuererklärung)
Der Hauptvordruck ESt 1A (Mantelbogen) ist das zentrale Formular der deutschen Einkommensteuererklärung für unbeschränkt steuerpflichtige Personen. Er erfasst die persönlichen Daten, den Familienstand, die Bankverbindung für Erstattungen, Sonderausgaben (Spenden, Kirchensteuer), außergewöhnliche Belastungen und haushaltsnahe Dienstleistungen. Der Mantelbogen ist das Deckblatt, zu dem je nach Einkunftsart weitere Anlagen (N, V, Kind, Vorsorgeaufwand etc.) hinzukommen.
Feststellungserklärung Grundsteuer (GW-1)
Hauptvordruck GW-1 zur Feststellung des Grundsteuerwerts im Rahmen der Grundsteuerreform. Alle Grundstückseigentümer mussten eine Feststellungserklärung abgeben, in der die Grundstücksdaten für die Neubewertung nach dem Bundesmodell erfasst werden.
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (Freiberufler)
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Freiberufler beim Finanzamt. Wer eine freiberufliche Tätigkeit aufnimmt, muss dies innerhalb eines Monats dem Finanzamt melden. Im Gegensatz zur Gewerbeanmeldung ist keine Gewerbesteuer zu zahlen.
Antrag auf Fristverlängerung Steuererklärung
Antrag auf Verlängerung der Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt. Wer die reguläre Frist nicht einhalten kann, kann eine Fristverlängerung beantragen, um Verspätungszuschläge zu vermeiden.
Gewerbesteuererklärung (GewSt 1 A)
Die Gewerbesteuererklärung (GewSt 1 A) ist die jährliche Steuererklärung für alle Gewerbebetriebe. Sie erfasst den Gewerbeertrag, Hinzurechnungen (z. B. Zinsen, Mieten) und Kürzungen (z. B. Grundstücksanteile) zur Ermittlung des Gewerbesteuer-Messbetrags. Die Gewerbesteuer ist eine Gemeindesteuer, deren endgültige Höhe vom Hebesatz der jeweiligen Gemeinde abhängt.
Körperschaftsteuererklärung (KSt 1 A)
Die Körperschaftsteuererklärung (KSt 1 A) ist die jährliche Steuererklärung für Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, UG) und andere juristische Personen. Der Körperschaftsteuersatz beträgt einheitlich 15% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag (effektiv 15,825%). Zusammen mit der Gewerbesteuer ergibt sich die Gesamtsteuerbelastung.
Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung
Offizieller Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung beim Finanzamt. Durch Eintragung von Freibeträgen auf der elektronischen Lohnsteuerkarte (ELStAM) wird die monatliche Lohnsteuer reduziert, sodass mehr Nettolohn ausgezahlt wird.
Fragebogen zur steuerlichen Erfassung (Einzelunternehmen)
Der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung für Einzelunternehmen ist das Pflichtformular, das jeder neue Selbständige und Freiberufler beim Finanzamt einreichen muss. Er dient der steuerlichen Registrierung und wird vom Finanzamt zur Vergabe einer Steuernummer, zur Festlegung der Vorauszahlungen und zur Umsatzsteuer-Einstufung verwendet.
Antrag auf Stundung von Steuern
Antrag auf Stundung oder Ratenzahlung von Steuerschulden beim Finanzamt. Wer Steuern vorübergehend nicht zahlen kann, kann eine befristete Stundung oder Ratenzahlung beantragen, um Zwangsvollstreckung zu vermeiden.
Umsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA)
Die Umsatzsteuer-Voranmeldung (UStVA) ist die regelmäßige Meldung der Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) an das Finanzamt, die monatlich oder vierteljährlich abzugeben ist. Unternehmer melden ihre vereinnahmte Umsatzsteuer und ziehen die gezahlte Vorsteuer ab. Die Differenz wird als Zahllast an das Finanzamt überwiesen oder als Vorsteuerüberhang erstattet.
Umsatzsteuererklärung (USt 2 A)
Die Umsatzsteuererklärung (USt 2 A) ist die jährliche Zusammenfassung aller Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Sie dient der endgültigen Berechnung der Umsatzsteuerschuld für das gesamte Kalenderjahr und gleicht die bereits geleisteten Vorauszahlungen mit der Jahresschuld ab. Korrekturen und Nachträge aus dem Jahresabschluss werden hier berücksichtigt.
Immobilien & Wohnen
12Antrag auf Baugenehmigung
Der Antrag auf Baugenehmigung ist erforderlich, bevor mit dem Bau oder wesentlichen Umbauarbeiten an einem Gebäude begonnen werden darf. Die Genehmigung stellt sicher, dass das Bauvorhaben den geltenden Bauvorschriften und dem Bebauungsplan entspricht.
Energieausweis (Wohngebäude)
Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität eines Gebäudes. Er ist gesetzlich vorgeschrieben und muss bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung von Gebäuden vorgelegt werden.
Kündigung Mietvertrag (Vorlage)
Die Mietvertragskündigung ist die schriftliche Erklärung zur Beendigung eines Mietverhältnisses. Mieter können jederzeit mit 3 Monaten Frist ordentlich kündigen. Vermieter benötigen einen gesetzlichen Kündigungsgrund (Eigenbedarf, Pflichtverletzung, wirtschaftliche Verwertung) und müssen gestaffelte Fristen einhalten (3-9 Monate je nach Mietdauer).
Antrag auf Lastenzuschuss (Wohngeld für Eigentümer)
Antrag auf Lastenzuschuss beim zuständigen Wohngeldamt. Der Lastenzuschuss ist die Wohngeldvariante für Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum. Er unterstützt bei der Finanzierung der Belastungen aus Zinsen, Tilgung und Bewirtschaftungskosten.
Mieterhöhungsverlangen (Vorlage)
Das Mieterhöhungsverlangen nach § 558 BGB ermöglicht Vermietern, die Miete an die ortsübliche Vergleichsmiete anzupassen. Die Erhöhung darf maximal 20% (in angespannten Wohnungsmärkten 15%) innerhalb von 3 Jahren betragen (Kappungsgrenze). Der Mieter hat 2 Monate Überlegungsfrist.
Mietschuldenfreiheitsbescheinigung
Die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist eine Bestätigung des aktuellen oder ehemaligen Vermieters, dass der Mieter seine Miete stets pünktlich und vollständig gezahlt hat. Sie ist ein wichtiges Dokument bei der Wohnungsbewerbung und zeigt dem neuen Vermieter die Zuverlässigkeit des Mieters.
Mietvertrag für Wohnräume
Der Mietvertrag für Wohnräume ist die vertragliche Grundlage für jedes Mietverhältnis in Deutschland. Er regelt die Rechte und Pflichten von Vermieter und Mieter, darunter Miethöhe, Nebenkosten, Kaution, Kündigungsfristen und Hausordnung. Ein schriftlicher Mietvertrag ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber dringend empfohlen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.
Nebenkostenabrechnung (Betriebskostenabrechnung)
Vorlage für die jährliche Nebenkostenabrechnung (Betriebskostenabrechnung) einer Mietwohnung. Der Vermieter muss dem Mieter einmal jährlich eine detaillierte Aufstellung aller umlagefähigen Betriebskosten vorlegen.
Mieterselbstauskunft (Selbstauskunft)
Die Mieterselbstauskunft ist ein Fragebogen, den Vermieter von Mietinteressenten vor Vertragsabschluss anfordern. Sie enthält Angaben zu persönlichen Daten, Beruf, Einkommen und der aktuellen Wohnsituation. Wichtig: Nicht alle Fragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, einige sind unzulässig (z.B. Familienplanung, Religionszugehörigkeit).
Übergabeprotokoll Wohnung
Das Wohnungsübergabeprotokoll dokumentiert den Zustand einer Mietwohnung bei Ein- oder Auszug. Es hält Zählerstände, vorhandene Schlüssel, den Zustand aller Räume und eventuelle Mängel fest. Das Protokoll schützt beide Seiten vor späteren Streitigkeiten über Schäden und Kaution.
Antrag auf Wohnberechtigungsschein (WBS)
Der Wohnberechtigungsschein (WBS) berechtigt zum Bezug einer öffentlich geförderten Sozialwohnung. Der Antrag wird beim zuständigen Wohnungsamt gestellt und ist einkommensabhängig. Die Einkommensgrenzen variieren je nach Bundesland.
Wohnungsgeberbestätigung
Die Wohnungsgeberbestätigung (auch Vermieterbescheinigung) ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument nach § 19 Bundesmeldegesetz, das der Vermieter dem Mieter beim Ein- oder Auszug ausstellt. Sie bestätigt den Einzug oder Auszug und wird für die Wohnsitzanmeldung beim Bürgeramt zwingend benötigt.
Rechtliches & Vorsorge
15Antrag auf Beratungshilfe
Antrag auf Beratungshilfe beim Amtsgericht. Beratungshilfe ermöglicht Personen mit geringem Einkommen eine kostenlose oder kostengünstige Rechtsberatung durch einen Anwalt. Die Eigenbeteiligung beträgt maximal 15 EUR.
Berliner Testament (Ehegattentestament)
Das Berliner Testament ist ein gemeinschaftliches Testament von Eheleuten oder eingetragenen Lebenspartnern. Die Partner setzen sich gegenseitig als Alleinerben ein und bestimmen gemeinsame Schlusserben (meist die Kinder). Es ist die häufigste Testamentsform in Deutschland und sichert den überlebenden Partner ab.
Betreuungsverfügung
Die Betreuungsverfügung ist ein offizielles Formular des Bundesministeriums der Justiz, mit dem Sie festlegen, wer als rechtlicher Betreuer bestellt werden soll, falls Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, Ihre Angelegenheiten zu regeln. Anders als die Vorsorgevollmacht greift die Betreuungsverfügung erst, wenn das Betreuungsgericht einen Betreuer bestellt.
Erbvertrag (Vorlage)
Mustervorlage für einen Erbvertrag nach deutschem Erbrecht. Im Gegensatz zum Testament wird der Erbvertrag zwischen mindestens zwei Personen geschlossen und ist bindend. Er muss notariell beurkundet werden.
Generalvollmacht
Die Generalvollmacht bevollmächtigt eine Vertrauensperson, den Vollmachtgeber in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens umfassend zu vertreten. Sie geht über eine einfache Vollmacht hinaus und umfasst alle Bereiche: Vertretung bei Behörden, Vermögensverwaltung, Bankgeschäfte, Gesundheitsfragen, Wohnungsangelegenheiten und mehr.
Verbraucherinsolvenzantrag
Offizieller Antrag auf Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens beim Insolvenzgericht. Das Verfahren ermöglicht überschuldeten Privatpersonen nach einer Wohlverhaltensperiode die Restschuldbefreiung und einen wirtschaftlichen Neustart.
Konto- und Depotvollmacht
Die Konto- und Depotvollmacht ist ein offizielles Formular des Bundesministeriums der Justiz. Sie ermächtigt eine Vertrauensperson, über Bankkonten und Depots zu verfügen: Überweisungen tätigen, Bargeld abheben, Daueraufträge einrichten und Wertpapiergeschäfte durchführen. Sie kann als Ergänzung zur Vorsorgevollmacht verwendet werden.
Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids
Offizieller Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids beim zuständigen Mahngericht. Das gerichtliche Mahnverfahren ist ein vereinfachtes Verfahren zur Durchsetzung von Geldforderungen ohne aufwändigen Zivilprozess.
Patientenverfügung
Die Patientenverfügung ist ein rechtlich verbindliches Dokument, in dem eine volljährige Person festlegt, welche medizinischen Maßnahmen sie in bestimmten Situationen wünscht oder ablehnt, falls sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. Sie richtet sich an Ärzte, Pflegepersonal und den Bevollmächtigten und ist seit 2009 im Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1827 BGB) gesetzlich geregelt.
Antrag auf Prozesskostenhilfe (PKH)
Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse bei Prozesskostenhilfe. Wer sich einen Rechtsstreit finanziell nicht leisten kann, hat Anspruch auf staatliche Unterstützung für Gerichts- und Anwaltskosten.
Scheidungsantrag (Antrag auf Ehescheidung)
Muster für einen Scheidungsantrag beim Familiengericht. In Deutschland kann eine Ehe nur durch richterlichen Beschluss geschieden werden. Der Antrag muss über einen Rechtsanwalt eingereicht werden (Anwaltszwang).
Sorgerechtsverfügung
Mit einer Sorgerechtsverfügung legen Eltern fest, wer im Falle ihres Todes oder ihrer dauerhaften Handlungsunfähigkeit das Sorgerecht für ihre minderjährigen Kinder übernehmen soll. Ohne Verfügung entscheidet das Familiengericht nach eigenem Ermessen. Die Verfügung ist eine Empfehlung an das Gericht, die in der Regel befolgt wird.
Testament (Handschriftliche Vorlage)
Ein handschriftliches Testament (eigenhändiges Testament) ist die einfachste Form der letztwilligen Verfügung in Deutschland. Es muss vollständig eigenhändig geschrieben und unterschrieben werden. Kein Notar erforderlich. Es kann jederzeit widerrufen oder geändert werden. Die Vorlage dient als Orientierung - das eigentliche Testament muss handschriftlich verfasst werden.
Vollmacht (Allgemeine Vollmacht)
Die allgemeine Vollmacht ermächtigt eine Vertrauensperson, in bestimmten oder allen Angelegenheiten des täglichen Lebens zu handeln. Sie umfasst typischerweise Verträge, Finanzen, Gesundheit, Wohnung, Post und digitale Konten. Anders als die Vorsorgevollmacht ist sie nicht speziell auf den Fall der Geschäftsunfähigkeit ausgelegt, kann aber mit einer solchen kombiniert werden.
Vorsorgevollmacht
Die Vorsorgevollmacht ist ein Dokument, mit dem eine volljährige Person eine oder mehrere Vertrauenspersonen bevollmächtigt, im Falle der eigenen Entscheidungsunfähigkeit rechtlich bindende Entscheidungen zu treffen. Sie umfasst typischerweise Gesundheitssorge, Vermögenssorge, Aufenthaltsbestimmung und Vertretung gegenüber Behörden und Gerichten.
Sozialleistungen
28Antrag auf Arbeitslosengeld I (ALG I)
Offizieller Antrag auf Arbeitslosengeld I bei der Agentur für Arbeit. Das ALG I sichert Arbeitnehmer ab, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Die Höhe beträgt in der Regel 60 % (bzw. 67 % mit Kind) des letzten Nettogehalts.
Antrag auf Bildung und Teilhabe (BuT)
Das Bildungspaket (Bildung und Teilhabe, BuT) unterstützt Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien bei Schulbedarf, Mittagessen, Ausflügen, Lernförderung und Vereinsbeiträgen. Anspruchsberechtigt sind Familien, die Bürgergeld, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Sozialhilfe beziehen.
Antrag auf Blindengeld
Blindengeld ist eine monatliche Geldleistung der Bundesländer für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen. Es soll die behinderungsbedingten Mehraufwendungen im täglichen Leben ausgleichen.
Bürgergeld Hauptantrag (SGB II)
Der Bürgergeld-Hauptantrag ist das zentrale Formular zur Beantragung von Bürgergeld (ehemals Hartz IV / Arbeitslosengeld II) nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II). Bürgergeld sichert den Lebensunterhalt von erwerbsfähigen Personen und ihren Bedarfsgemeinschaften, die ihren Bedarf nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen decken können.
Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) - Patientenerklärung
Patientenerklärung zur Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC/PEB). In Deutschland befindet sich die EHIC auf der Rückseite der Gesundheitskarte (eGK). Dieses Formular dient als Patientenerklärung bei Behandlung im EU-Ausland.
Antrag auf Eingliederungshilfe (SGB IX)
Antrag auf Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung nach SGB IX. Die Eingliederungshilfe unterstützt bei der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben: Assistenz, Wohnen, Arbeit und soziale Teilhabe.
Antrag auf Erwerbsminderungsrente (DRV R0100)
Offizieller Antrag der Deutschen Rentenversicherung auf Versichertenrente wegen Erwerbsminderung (Formular R0100). Die Erwerbsminderungsrente sichert Versicherte ab, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten können.
Antrag auf Grundsicherung im Alter
Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine Sozialleistung für Menschen ab der Regelaltersgrenze oder bei dauerhafter voller Erwerbsminderung, deren Einkommen und Vermögen nicht für den Lebensunterhalt ausreichen. Sie umfasst Regelbedarf, Unterkunftskosten, Heizkosten und Mehrbedarfe.
Antrag auf Haushaltshilfe (Krankenkasse)
Antrag auf Haushaltshilfe bei der Krankenkasse nach § 38 SGB V. Versicherte haben Anspruch auf Haushaltshilfe, wenn sie wegen Krankheit, Krankenhausaufenthalt oder Schwangerschaft den Haushalt nicht weiterführen können und ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt lebt.
Antrag auf Hilfsmittel (Krankenkasse)
Antrag auf Versorgung mit Hilfsmitteln bei der gesetzlichen Krankenkasse. Hilfsmittel sind Gegenstände, die eine Behinderung ausgleichen oder eine Behandlung sichern: Hörgeräte, Rollstühle, Prothesen, Inkontinenzhilfen, Kompressionsstrümpfe u. a.
Antrag auf Kinderkrankengeld
Kinderkrankengeld wird von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt, wenn ein berufstätiger Elternteil zu Hause bleiben muss, um ein krankes Kind (unter 12 Jahren) zu betreuen. Jeder Elternteil hat Anspruch auf 15 Arbeitstage pro Kind und Jahr (Alleinerziehende: 30 Tage). Das Kinderkrankengeld beträgt 90% des Nettoeinkommens.
Kinderzuschlag (KiZ) Antrag
Der Kinderzuschlag (KiZ) ist eine Sozialleistung der Familienkasse für Familien mit geringem Einkommen, die zwar ihren eigenen Bedarf decken können, aber nicht den ihrer Kinder. Er beträgt bis zu 292 Euro pro Kind und Monat (2024) und wird zusätzlich zum Kindergeld gezahlt. Der KiZ soll verhindern, dass Familien allein wegen ihrer Kinder auf Bürgergeld angewiesen sind.
Antrag auf Krankengeld
Krankengeld wird von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt, wenn Arbeitnehmer länger als 6 Wochen arbeitsunfähig sind und die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet. Es beträgt 70% des Bruttogehalts (max. 90% des Nettogehalts) und wird für maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren für dieselbe Krankheit gezahlt.
Krankmeldung an den Arbeitgeber (Vorlage)
Die Krankmeldung an den Arbeitgeber informiert diesen über die Arbeitsunfähigkeit. Seit 2023 wird die ärztliche AU-Bescheinigung elektronisch an die Krankenkasse übermittelt (eAU). Der Arbeitnehmer muss den Arbeitgeber aber weiterhin unverzüglich über die Krankheit und deren voraussichtliche Dauer informieren.
Antrag auf Kostenübernahme (Krankenkasse)
Allgemeiner Antrag auf Kostenübernahme bei der gesetzlichen Krankenkasse für Leistungen, die einer vorherigen Genehmigung bedürfen: Reha, Psychotherapie, Zahnersatz, Hilfsmittel, Off-Label-Medikamente u. a.
Antrag auf Kur (Vorsorgemaßnahme / Rehabilitationskur)
Antrag auf eine Vorsorgekur oder Rehabilitationskur bei der Krankenkasse. Versicherte haben alle 4 Jahre Anspruch auf eine ambulante oder stationäre Kur, wenn medizinische Gründe vorliegen und ambulante Behandlung nicht ausreicht.
Antrag auf Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI)
Antrag auf Kurzzeitpflege bei der Pflegekasse. Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Pflege in einer Pflegeeinrichtung, z. B. nach einem Krankenhausaufenthalt oder wenn die häusliche Pflege vorübergehend nicht möglich ist.
Antrag auf Landeserziehungsgeld
Das Landeserziehungsgeld ist eine landesspezifische Familienleistung, die im Anschluss an das Bundeselterngeld gezahlt wird. Es wird in einigen Bundesländern (z.B. Sachsen, Bayern) gewährt und soll Eltern unterstützen, die ihre Kinder selbst betreuen.
Antrag auf Mutterschaftsgeld
Mutterschaftsgeld wird von der gesetzlichen Krankenkasse während der Mutterschutzfristen gezahlt: 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung (bei Früh- und Mehrlingsgeburten 12 Wochen). Die Krankenkasse zahlt maximal 13 Euro pro Tag, der Arbeitgeber stockt auf das Nettogehalt auf. Privat Versicherte und Nicht-Versicherte erhalten einmalig bis zu 210 Euro vom Bundesamt für Soziale Sicherung.
Antrag auf Pflegeleistungen (Pflegegrad)
Der Antrag auf Pflegeleistungen ist der erste Schritt zur Einstufung in einen Pflegegrad (1-5) und den damit verbundenen Leistungen der Pflegeversicherung. Nach Antragstellung beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst (MD) mit einer Begutachtung. Je nach Pflegegrad stehen Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Tages-/Nachtpflege und weitere Leistungen zur Verfügung.
Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation (DRV G0100)
Offizieller Antrag der Deutschen Rentenversicherung auf Leistungen zur medizinischen oder beruflichen Rehabilitation (Formular G0100). Die Reha soll die Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederherstellen und einen vorzeitigen Rentenbezug verhindern.
Rentenantrag (Altersrente R0100)
Der Rentenantrag R0100 ist der offizielle Antrag auf Altersrente bei der Deutschen Rentenversicherung. Er erfasst persönliche Daten, Versicherungsverlauf, gewünschten Rentenbeginn und Bankverbindung. Die Altersrente muss aktiv beantragt werden, sie wird nicht automatisch gezahlt. Der Antrag sollte etwa 3 Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn gestellt werden.
Unterhaltsvorschuss-Antrag
Der Unterhaltsvorschuss ist eine staatliche Leistung für alleinerziehende Eltern, wenn der andere Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt zahlt. Die Leistung wird bis zum 18. Lebensjahr des Kindes gezahlt und beträgt je nach Alter zwischen 187 und 338 Euro monatlich (2024). Der Staat fordert den Betrag vom unterhaltspflichtigen Elternteil zurück.
Antrag auf Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI)
Antrag auf Verhinderungspflege bei der Pflegekasse. Wenn die private Pflegeperson (z. B. Angehörige) wegen Urlaub, Krankheit oder Erholung verhindert ist, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für eine Ersatzpflege.
Antrag auf Waisenrente (Halbwaisenrente / Vollwaisenrente)
Antrag auf Hinterbliebenenrente bei der Deutschen Rentenversicherung für Waisen. Kinder erhalten nach dem Tod eines Elternteils Halbwaisenrente, nach dem Tod beider Elternteile Vollwaisenrente. Die Rente wird bis zum 18. Lebensjahr gezahlt, bei Ausbildung oder Studium bis zum 27. Lebensjahr.
Antrag auf Hinterbliebenenrente (Witwenrente)
Offizieller Antrag der Deutschen Rentenversicherung auf Hinterbliebenenrente (Formular R0500). Witwen, Witwer und eingetragene Lebenspartner können nach dem Tod des Versicherten Anspruch auf Hinterbliebenenrente haben. Es wird zwischen kleiner und großer Witwenrente unterschieden.
Wohngeldantrag (Mietzuschuss)
Der Wohngeldantrag (Mietzuschuss) ist das Formular zur Beantragung von Wohngeld für Mieter. Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte mit geringem Einkommen. Seit der Wohngeldreform 2023 haben deutlich mehr Haushalte Anspruch auf Wohngeld, und die Beträge wurden erheblich erhöht.
Heil- und Kostenplan Zahnersatz
Der Heil- und Kostenplan (HKP) ist das offizielle Formular der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung für geplanten Zahnersatz. Er dokumentiert den Befund, die Regelversorgung und die tatsächlich geplante Versorgung mit allen voraussichtlichen Kosten.
Unternehmen & Gewerbe
14Aufnahmeantrag Verein (Mustervorlage)
Der Aufnahmeantrag für einen Verein ist das Standardformular, mit dem Interessenten die Mitgliedschaft in einem eingetragenen Verein (e.V.) beantragen. Die Vorlage kann an die Satzung des jeweiligen Vereins angepasst werden.
Antrag auf Betriebsnummer
Die Betriebsnummer ist eine 8-stellige Nummer, die von der Bundesagentur für Arbeit vergeben wird. Jeder Arbeitgeber benötigt sie für die Meldung seiner Beschäftigten zur Sozialversicherung. Ohne Betriebsnummer können keine Arbeitnehmer angemeldet werden. Die Vergabe ist kostenlos.
Gewerbeabmeldung (GewA 3)
Die Gewerbeabmeldung (GewA 3) ist das bundeseinheitliche Formular zur Abmeldung eines Gewerbebetriebs beim zuständigen Gewerbeamt. Jeder Gewerbetreibende ist gesetzlich verpflichtet, die vollständige Aufgabe seines Gewerbes oder einer Zweigniederlassung unverzüglich anzuzeigen. Das Formular ist das Gegenstück zur Gewerbeanmeldung (GewA 1).
Gewerbeanmeldung (GewA 1)
Die Gewerbeanmeldung (GewA 1) ist das bundeseinheitliche Formular zur Anmeldung eines Gewerbebetriebs beim zuständigen Gewerbeamt. Jeder, der eine gewerbliche Tätigkeit aufnimmt, muss diese Anmeldung vornehmen. Das Formular ist die Grundlage für die steuerliche Erfassung und die Gewerbeanmeldung bei IHK oder HWK.
Gewerbeummeldung (GewA 2)
Die Gewerbeummeldung (GewA 2) ist das bundeseinheitliche Formular zur Anzeige von Änderungen eines bestehenden Gewerbebetriebs beim Gewerbeamt. Jede wesentliche Änderung der Betriebsdaten muss dem Gewerbeamt unverzüglich angezeigt werden. Das Formular deckt Änderungen der Tätigkeit, des Betriebssitzes innerhalb desselben Meldebezirks und der Rechtsform ab.
Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit
Muster für die Beantragung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt. Vereine, Stiftungen und gGmbHs können als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sie ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigte Zwecke nach § 52 AO verfolgen.
Anmeldung zum Genossenschaftsregister (Genossenschaftsgründung)
Die Anmeldung zum Genossenschaftsregister ist der formelle Schritt zur Gründung einer eingetragenen Genossenschaft (eG). Mit der Eintragung erlangt die Genossenschaft Rechtsfähigkeit und kann als juristische Person am Rechtsverkehr teilnehmen.
GmbH Musterprotokoll (Vereinfachte Gründung)
Das GmbH-Musterprotokoll nach § 2 Abs. 1a GmbHG ermöglicht eine vereinfachte und kostengünstige GmbH-Gründung. Es vereint Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Geschäftsführerbestellung in einem standardisierten Dokument. Die Notarkosten sind deutlich geringer als bei individueller Satzung. Voraussetzung: maximal 3 Gesellschafter und 1 Geschäftsführer.
Handelsregister-Anmeldung
Formular zur Anmeldung eines Unternehmens zum Handelsregister. Die Eintragung ins Handelsregister ist für Kaufleute, GmbHs, UGs, AGs und andere Handelsgesellschaften Pflicht und gibt Auskunft über wesentliche Unternehmensdaten.
Antrag auf Eintragung ins Handelsregister
Die Anmeldung zur Eintragung ins Handelsregister ist erforderlich, wenn ein Unternehmen als Kaufmann, OHG, KG, GmbH oder AG im Handelsregister eingetragen werden soll. Die Eintragung verschafft Publizität und Rechtssicherheit.
Personalfragebogen für geringfügig Beschäftigte (Minijob)
Der Personalfragebogen für geringfügig Beschäftigte ist das Standardformular der Minijob-Zentrale zur Erfassung aller relevanten Daten eines Minijob-Beschäftigten. Er dient dem Arbeitgeber als Grundlage für die ordnungsgemäße Anmeldung bei der Minijob-Zentrale und für die korrekte Abführung der Pauschalabgaben.
SEPA-Lastschriftmandat
Das SEPA-Lastschriftmandat ermächtigt einen Zahlungsempfänger, Beträge vom Konto des Zahlungspflichtigen per Lastschrift einzuziehen. Es gibt zwei Arten: SEPA-Basislastschrift (für Privatpersonen, 8 Wochen Widerspruchsrecht) und SEPA-Firmenlastschrift (für Unternehmen, kein Widerspruchsrecht). Das Mandat muss schriftlich erteilt werden.
UG Musterprotokoll (Vereinfachte Gründung)
Das Musterprotokoll für die UG (haftungsbeschränkt) ermöglicht eine vereinfachte und kostengünstige Gründung. Es kombiniert Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Geschäftsführerbestellung in einem Dokument. Voraussetzung: maximal 3 Gesellschafter, 1 Geschäftsführer und kein abweichender Gesellschaftsvertrag. Das Stammkapital beträgt ab 1 Euro.
Vereinssatzung (Mustervorlage für e.V.)
Mustervorlage für die Satzung eines eingetragenen Vereins (e.V.) nach deutschem Vereinsrecht. Die Satzung ist die Verfassung des Vereins und regelt Zweck, Mitgliedschaft, Organe und Auflösung.